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Kolumbien

Kolumbien

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Colombia ist gespickt mit fabelartigen Kolonialstädtchen wie Barichara, Villa de Leyva, Santa Fe oder Mompos, lebendige Freiluftmuseen voller Aura, Alltag und anekdotischen Anachronismen, Menschen auf Mopeds, Musen und Metaphern von hastloser Beschaulichkeit; dazwischen stattliche Portale und klobiges Steinpflaster, von Eseln gezogene Fruchtstände, lilafarbige Bougainvillas vor gedrechselten Balustraden und karfunkelroten Ziegeldächern, türkisblaue Lamellenfensterläden in blütenweißen Mauern und Strohhut tragende Campesinos unter den Sonnenschirmen der Plaza. Die breit geringelten „sombreros vueltiaos“ aus Palmfaser sind übrigens das kulturelle Markenzeichen Kolumbiens.

Kultstatus genießen auch die vorsintflutlichen Willys, jeder für sich eine Legende unter den kriegserprobten Jeeps, hier niedlicherweise „mechanische Eselchen“ genannt. Einer kolorierter als der andere reihen sie sich zu Dutzenden um die pittoresken Plazas im Eje Cafetero, die „Kaffee-Achse“ mit den erlesensten „Magic Beans“ aus baumbeschattetem Anbau. Inmitten der aromareichen Arabica-Plantagen lehnt jedoch so manch schnauzbärtiger Willys-Besitzer wie ein Donald Duck mit Hexenschuss unter der aufgeklappten Motorhaube, um festzustellen, woran es gerade wieder liegen könnte.

Die Altstadt von Cartagena ist die koloniale Crème de la Crème, das mythische Weltkulturerbe, wo Gold- und Smaragdschätze in den Bäuchen spanischer Galeeren verschwanden, wo Korsaren unter der Totenkopfflagge Angst und Schrecken verbreiteten. Aber selbst Francis Drake scheiterte an den uneinnehmbaren Bollwerken und Tunnellabyrinthen. Anders als in den risikoreichen Zeiten von Skorbut, Kanonenkugeln und Enterhaken schauen heute blumenumrankte Balkone auf die malerischen Gassen herab, und Pferdekutschen mit eng umschlungenen Liebespäarchen prägen den Verkehr.

Medellín besticht mit seinen Seilbahnen (Metro-Cables). Ein Erlebnis ist die Fahrt von der Acevedo-Station ins Armenviertel Santo Domingo Savio. Hier zu Füßen wurde René Higuita geboren, einst der aufregendste Torwart der Welt. Sein »Skorpion« im Londoner Wembley-Stadion schrieb Fußballgeschichte (www.youtube.com). Riskant waren auch seine Eskapaden bis weit über die Mittellinie in Richtung gegnerisches Gehäuse. Beim WM-Spiel 1990 gegen Deutschland dribbelte sich Higuita völlig losgelöst hinaus in die befreiende Arena, während seine ungezähmte Pegasusmähne wie eine fahnenflüchtige Rock ’n' Roll-Standarte im Rausch des tosenden Beifallsturms umherflatterte. Die biederen Klinsmänner konnten den Kasten des pflichtvergessenen »Loco« trotzdem nur einmal knacken: Endergebnis 1:1. Wenige Spiele später stellte sich heraus: Kolumbien hatte dem Weltmeister getrotzt!

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