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Galápagos


 

„Alexander von Humboldt Reise“

Anden, Amazonien und Galápagos

16 Tage Ecuador Erlebnisreise

 

  • Río Arajuno / Río Napo
    6. Tag / Mittwoch / Am VM geführte mehrstündige Wanderung durch den tropischen Regenwald. Detaillierte Beobachtungen an Flora und Fauna (die Gummistiefel werden gestellt): Urwaldriesen, Baumfarne, Amphibien, Reptilien, ein paar aufgescheuchte Affen oder irgendein anderes Säugetier. Am NM lassen wir uns in einem Einbaumkanu langsam auf dem Río Napo oder auf einem seiner Seitenarme dahintreiben. Baden und Relax. Mittag- und Abendmenü sowie Übernachtung in der Liana Jungle Lodge (**).F+, M+, A+

    Der Mythos von El Dorado, dem „goldenen Schlaraffenlande“ jenseits der Anden wuchs bereits während der Gründerjahre. Ende Februar 1541 machten sich 220 Spanier und 3.000 Indios auf den Weg von Quito ins „Lande des Zimtes“. Die Hoffnung, bei dem königlichen Unternehmen auch auf sagenumwobene Goldschätze zu stoßen, war für die Konquistadoren ein zusätzlicher Ansporn sich den unsäglichen Strapazen einer derartigen Expedition auszusetzen. Bis zu ihrer Ankunft am Río Napo hatte Pizarro bereits den Verlust fast aller Hochlandindianer sowie einen Großteil der Nahrungsmittel zu verzeichnen. Er schickte einen Spähtrupp unter Führung von Francisco de Orellana voraus und so verabschiedete sich ein Teil der geschwächten Mannschaft auf Flößen den Río Napo hinunter. Sie kamen nie zurück. Während Pizarro im Juni 1542 mit letzter Kraft Quito wieder erreichte (und dort wegen Hochverrates enthauptet wurde), gelangte Orellana am 14. Februar 1942 an einen riesigen Strom, den er ursprünglich für das offene Meer hielt. Auf der Weiterfahrt tießen die Entdeckungsfahrer auch auf eine Schar nackter weißer Kriegerinnen. Auf das einer griechischen Sage entsprungene Heer von Fabelwesen, den „Amazonen“, sollte später der Name dieses größten und wasserreichsten Flußsystems der Erde lauten. Am 24. August 1542 erreichte Orellana nach unvorstellbaren Entbehrungen den erlösenden Atlantischen Ozean. Damit war die erste Durchquerung des südamerikanischen Kontinents vollbracht.

  • Über die Wasserfallroute hinauf zum Chimborazo
    7. Tag / Donnerstag / Fahrt über eine schlammige Dschungelpiste nach Puyo und Río Negro. Dort bietet sich bei klarer Sicht ein grandioser Blick auf das sich ausladende Amazonasbecken. Entlang der Wasserfallroute über der gähnenden Pastaza-Schlucht geht es wieder hinauf in die Anden. Besuch des tosenden Pailón del Diablo bei Río Verde und einer abenteuerlichen Drahtseilbahn. Kurze Wanderung. Optionales Mittagessen im aussergewöhnlichen Panorama Restaurant Chamanapamba zu Füssen des aktiven Vulkan Tungurahua (5.016m) unweit des Wallfahrtstädtchens Baños (1.800m). Weiterfahrt nach Riobamba am NM. Die ehemalige Landeshauptstadt streckt sich zwischen dem 5.320m Gletscher-Halbrund des Altar und dem 6.310m hohen Chimborazo wie eine gähnende Jungfrau im breiten Himmelbett der Turi-Hochebene hin. Abendessen a la Carta und Übernachtung in der eleganten Rancho-Hosteria Abraspungu (***/****) am Stadtrand. Reine Fahrzeit an diesem Tag mindestens 6 Std. je nach Abstecher F+, A+ Alexander von Humboldt erreichte im Jahre 1802 eine Höhe von fast 6.000m. Er sollte damit für die folgenden 80 Jahre den absoluten Höhenweltrekord halten und machte erst kehrt, nachdem ihn Schwindelanfälle befielen und er heftig aus der Nase zu bluten begann. Der erste Gipfelstürmer des Chimborazo verfügte weder über Schalenstiefel noch Goretex-Handschuhe. Als er fast 90-jährig für ein letztes Bildnis in seiner Heimatstadt Berlin posierte, bestand er darauf, dass der schneebedeckte Chimborazo als Hintergrund gemalt würde.
  • Mit der Schmalspurbahn zur Teufelsnase / Ingapirca Ruinen
    8. Tag / Freitag / Urige Fahrt mit der Schmalspurbahn (privater Schienenbus „Chiva Express“) hinauf in die Westkordillere und durch die Hochebene von Tiocajas, wo einst die schwersten Kämpfe zwischen den Inkas und den vorrückenden Spaniern stattfanden. Nach ein paar Stunden stossen wir im Zickzack die berüchtigte Teufelsnase hinunter. Box-Lunch unterwegs. Weiterfahrt im komfortablen Privatfahrzeug über die Panamericana Sur zu den Ingapirca Ruinen. Geführter Rundgang. Ankunft in Cuenca erst mit Einbruch der Dunkelheit. Abendessen a la Carta im gutbürgerlichen Restaurant Villa Rosa oder ebenbürtige Alternative in der Altstadt. Übernachtung in einer Ehebett-Suite in einem der beiden republikanischen First Class Hotels Mansion de Alcázar (****) oder Santa Lucía (****). Reine Fahrzeit im Auto etwa 5 Std., im Schienenbus etwa 4 Std. F+, BL+, A+ Für die ecuadorianische Geschichtsschreibung stellt die „Teufelsnase“ nicht nur ein Epoche machendes architektonisches Meisterwerk dar. Sie gilt als konfliktreiches Symbol zwischen Vergangenheit und Zukunft, Hochland und Küste, Feudalismus und Fortschrittsglauben, Katholizismus und Kakaoboom. Gerade dieser Streckenabschnitt wurde für Tausende von Arbeitern zum Alptraum. Das Projekt verschlang irrsinnige Summen und wollte zu keinem Ende führen. Erdrutsche, Epidemien und Sabotageakte machten monatelange Arbeiten zunichte. Die Kirchenfürsten und Großgrundbesitzer des Hochlandes waren gegen den Schienenstrang aus Angst ihre kostenlosen Arbeitsknechte und ihren isolationsbedingten Wohlstand zu verlieren. Die Kutscher bangten um ihre Gewinnspannen. Eine wochenlange Odyssee über die westliche Andenkordillere wurde auf zwei Tage reduziert und das feudale Hochland dem internationalen Kommerz zugänglich gemacht.

  • Cuenca: Kulturstadt mit Provinzcharme
    9. Tag / Samstag / Mehrstündiger Spaziergang durch die gepflegte Altstadt: Plätze, Märkte, Blumen, Kirchen, Kunst, Kultur und El Barranco. Cuenca ist die schönste Stadt in den ecuadorianischen Anden. Der NM steht zur freien Verfügung. Mahlzeiten auif eigene Faust, wir geben dazu die guten Tipps. Wie wäre es z. B. mit einem Einkaufsbummel durch die vielen Artesania- und Kunsthandwerksläden, einem Besuch in einem der zahlreichen Museen oder einem exquisiten “Banana Boat” in einer der besten Eisdielen von Ecuador ? Übernachtung im Hotel Mansión de Alcázar (****) oder Santa Lucía (****). Keine Fahrzeiten. F+

  • Von den Anden zur „Perle des Pazifik“
    10. Tag / Sonntag / Fahrt durch das Hochlandreservat El Cajas, ein von über 200 Lagunen gespeistes Feucht-Biotop mit unberechenbaren Wetterstürzen. Nach einem 4000er Pass geht es in wildesten Kurven hinunter zur Küstenebene. Fast wie in einem Lift gelangen wir in die Wärme der Tropen und bald prägen Kakao-, Kaffee-, Zuckerrohr- und Bananenplantagen das Bild. Hier wächst so ziemlich alles was man in die Erde steckt. Regionaltypisches Mittagsbüffet in Guayaquil, an der Mündung des mächtigen Río Guayas gelegen, dem größten Wassereinzugssystem der amerikanischen Pazifikküste. Spaziergang zum nostalgischen Leguanpark, entlang der modernen Uferpromenade Malecón 2000 und zum aussichtsreichen Künstler- und Gründungsviertel von Las Peñas. Guayaquil hat sich in den letzten Jahren sehr stark herausgeputzt. Es gibt viele reizvolle exotische Nischen, die den Charme der „Perle des Pazifik“ wieder aufleben lassen. Übernachtung im traditionellen First Class Grand Hotel Guayaquil (****). Reine Fahrzeit 4 Stunden. F+, M+

 

 

 

 
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