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Galápagos


 

„Alexander von Humboldt Reise“

Anden, Amazonien und Galápagos

16 Tage Ecuador Erlebnisreise

bekannte wie unbekannte Höhepunkte nördlich und südlich der Äquatorlinie, links und rechts der Avenida der Vulkane, im Amazonasbecken und im Galápagos Archipel

Übernachtungen in kolonialen Haciendas und republikanischen Hotels, auf einer Wellness Ranch im Páramo, in einer exotischen Regenwald Lodge und an Bord des Traumschiffes M/V Legend

Reisestart jeder x-beliebige Freitag

Ab zwei Teilnehmer

01. Tag > Fr: Quito Colonial
02. Tag > Sa: Otavalo, Cuicocha, Hacienda Pinsaquí
03. Tag > So: Avenida der Vulkane, Hacienda San Augustín
04. Tag > Mo: Sanfter Nacken des Mondes / Wellness über den Wolken
05. Tag > Di: Vom Páramo in den tropischen Regenwald
06. Tag > Mi: Río Napo und Río Arajuno
07. Tag > Do: Über die Wasserfallroute zum Chimborazo
08. Tag > Fr: Teufelsnase und Ingapirca Ruinen
09. Tag > Sa: Cuenca
10. Tag > So: Guayaquil
11. Tag > Mo: Galápagos Bachas
12. Tag > Di: Galápagos Española & San Cristóbal
13. Tag > Mi: Galápagos Lobos Island, Kicker Rock, Punta Pitt
14. Tag > Do: Galápagos Black Turtle Cove / Quito
15. Tag > Fr: Kolibris auf der Äquatorlinie
16. Tag > Sa: Rückflug nach Europa


Preise und Serviceleistungen am Ende des detaillierten Programmes

Inbegriffen Frühstück F+, Mittagessen M+, Box Lunch BL+, Abendessen A+

  • Bienvenidos en San Francisco de Quito !
    1. Tag / Freitag / Ankunft in Quito mit KLM am Vormittag, mit IBERIA am späten Nachmittag oder andere Alternative, z. B. Continental, American Airlines oder Lufthansa. Transfer zum kolonialen First Class Hotel Patio Andaluz(***/****) mitten im Herzen der Altstadt und nur wenige Schritte von der Plaza de la Independencia, oder ebenbürtige charmante Alternative im Touristenviertel La Mariscal. Geführter Spaziergang durch Quito Colonial: Spanische Plazas, andalusische Fassaden und eine fantastisch vergoldete Jesuitenkirche, einer der schönsten Gottestempel auf dem amerikanischen Kontinent. Willkommensabendessen a la Carta (drei Gänge frei zur Auswahl) in einem ausgesuchten Lokal mit Blick auf das Lichtermeer der Stadt, die zwischen den beiden Andenkordilleren iin den Himmel gehängt zu sein scheint. A+

  • Otavalo: Markt und Kunsthandwerk / Cuicocha Kraterlagune / Hacienda Pinsaquí
    2. Tag / Samstag / Zweistündige Fahrt über die Panamericana Norte - die „Strasse der Seen“ – zu einem der grössten Indigena-Märkte von Südamerika. Dieser findet jeden Samstag in den Strassen von Otavalo statt: Wollpullover, Wandteppiche, Panamá-Hüte, Ponchos, Hängematten, Silberschmuck, Antiquitäten oder präkolumbische Keramik. Die Otavaleños haben mit ihrer Webkunst, ihrem Geschäftssinn und Arbeitseifer ein kleines Wirtschaftswunder vollbracht und sich zu den reichsten Eingeborenen Amerikas gemausert, ohne dabei alten Traditionen untreu zu werden. Nach dem Markt begeben wir uns in die eine oder andere indianische Kommune im Umfeld der San Pablo Lagune. Dabei werden die Herstellungstechniken der angebotenen Waren in Augenschein genommen: Wolle, Schilfgrasteppiche, Musikinstrumente oder Filzhüte. Grossartiger Panorama Spaziergang bei der Hacienda Los Pinos weit über den Ufern der 3.300m hohen Cuicocha Kraterlagune. Optional regionaltypisches Mittagessen oder Snack in der Hacienda. Jetlag-Siesta am NM. Abendmenü in der geschichtsträchtigen Hacienda Pinsaqui (***/****) mit ihrem schönen Araukarien- und Palmengarten. Übernachtung in einer Kamin-Suite mit Mobiliar aus republikanischer Zeit (Anf. 19. Jhdt.). Zwischen den gleichen dicken Wänden pflegte sich einst der „Befreier von Südamerika“ Simón Bolívar auf seinen langen Reisen auszuruhen. Reine Fahrzeit an diesem Tag etwa 3 Std. F+, A+

  • Avenida der Vulkane / Hacienda San Augustín
    3. Tag / Sonntag / Fahrt über Ibarra (2.100m) mit seinen beiden kolonialen Plazas und einem kuriosen Lokschuppen. Über die pittoresken Dörfchen La Esperanza und Zuleta geht es auf einem himmlisch holprigen Pflastersteinsträßchen weiter, abseits der Panamericana und herkömmlicher Touristenpfade: Bauern in Trachten oder hoch zu Ross, bunte Mosaikteppichfelder, verrunzelte Lehmhäusschen mit moosbedeckten Ziegeldächern, alte Gutshöfe, handgefertigte Stickereien, viel unverfälschtes Landleben sowie der höchste Punkt auf der Äquatorlinie, die Südflanken des 5.790m hohen Cayambe. Bei Machachi fädeln wir auf die Humboldtsche „Avenida der Vulkane“ ein. Links und rechts der Straße zeigen sich bei schönem Wetter gleich mehrere 5.000er Gipfel. Am NM etwa zweistündiger Páramo-Ausritt auf zuverlässigen Pferden (alternativ Wanderung). Mittag- und Abendessen sowie Übernachtung in einer der drei urigen Suiten Mulalo, Inca Tambo oder Humboldt in der Hacienda San Augustín de Callo (***/****) am Rande des Cotopaxi Nationalparkes: Viele Wände dieses frühkolonialen Landgutes bestehen aus original fugenlosen Inkamauern mit Trapezfenstern. Die filmreife und einzigartige Hacienda wurde einst direkt über einem Tempel des Sonnenkönigs Tupac Yupanqui gebaut. Die unterschiedlichen Suiten sind sehr extravagant gestaltet, teils mit meterdicken Lehmwänden und Inkasteinen, riesigen Wandgemälden, antiken Badewannen, Bolleröfen und beeindruckenden Kaminen. Der „kontrakulturelle“ Geheimtipp im ecuadorianischen Andenhochland. Reine Fahrzeit etwa 4 Std. F+, M+, A+

    Der am 14. September 1769 in Berlin geborene blaublütige Geograph und Pflanzenkundler Alexander von Humboldt galt als der „Wiederentdecker Amerikas“. Er gelangte Anfang Januar 1802 nach Ecuador und begann zuerst die innerandine Region zu erkunden, die er begeistert „Avenida der Vulkane“ nannte. Es wäre dem leidenschaftlichen Naturliebhaber fast die Erstbesteigung des Chimborazo gelungen (siehe Reiseprogramm Tag 7), damals als höchster Berg der Erde betrachtet. Im Golf von Guayaquil fand er nicht nur seine Meßwerte über kalte und warme Meeresströme bestätigt (Humboldt-Strom), sondern schrieb auch die ersten Kapitel über die „Geographie der Gewächse“, in denen der Zusammenhang von mannigfaltigen Vegetationszonen auf ihren unterschiedlichen Höhenlagen erörtert wird: Die feuchtheiße Tieflandzone, die gemäßigte Zentralzone und die kalte Hochlandzone. Diese weisen entgegengesetzte, jedoch voneinander abhängige Ökosysteme auf, die selbst innerhalb dieser Hauptzonen variieren und so ein kompliziertes ökologisches Gleichgewicht schaffen. Inspiriert durch den abrupten Übergang vom Meer bis hin zum Gipfel des Chimborazo, schuf Humboldt damit die Grundlagen für die heutige moderne Pflanzenkunde.

  • Sanfter Nacken des Mondes / Wellness über den Wolken
    4. Tag / Montag / Über ein holpriges Staubsträsschen geht es früh in den Cotopaxi Nationalpark hinein. Wildpferde grasen manchmal auf der windgepeitschten Schwemmlandebene zu Füssen des mit 5.896m höchsten aktiven freistehenden Vulkankegels der Erde. Aus dem Quichua übersetzt bedeutet das Wort Cotopaxi etwa “sanfter Nacken des Mondes”. Kurze Wanderung an der vogelreichen Limpiopungo Lagune und Besichtigung einer alten Inka-Raststätte im Hinterland des Nationalparkes. Weiterfahrt hinauf in die Ostkordillere. Über den 4.050m hohen Jungfrauenpass gelangen wir zu den Thermalquellen von Papallacta (3.400m). Badespass in den unterschiedlich heissen Becken und Whirlspools dieser außergewöhnlichen und im Einklang mit der Natur harmonisierenden Spa-Anlage im Schatten des 5.704m hohen Antisana. Kolibris und andere Vögel sind beim Baden bereits mit blossem Auge zu beobachten. Wellness-Programm mit Hydro- und Aromatherapiemassagen. Mittag- und Abendessen a la Carta (ganz nach Wunsch von der Speisekarte) sowie Übernachtung im wunderschönen Rancho Hotel Posada de las Termas (***/****): Hier kann in der kalten sternenklaren Andennacht ein Gläschen Alkohol draußen direkt vor dem beheitzten Schlafzimmer genossen werden, in ganz intimen Heisswasserbecken. Salsa Reisen spendiert dazu eine Flasche Rotwein pro Teilnehmerpaar. Reine Fahrzeit etwa 4 Std. F+, M+, A+

  • Vom Páramo in den tropischen Regenwald
    5. Tag / Dienstag / Auf den kurvenreichen Spuren des Amazonas-Entdeckers Francisco de Orellana gelangen wir innerhalb weniger Stunden von der Ostkordillere hinunter in den feuchttropischen Regenwald des Amazonasbeckens. Bei klarer Sicht aussichtsreiche Stopps unterwegs. Nach etwa 3 Std. ist auf 400 Höhenmetern der Río Napo erreicht, direkter Zufluss des Río Amazonas und noch 3.500 km von seiner Mündung in den Atlantik entfernt. Mit einem starken Einbaum-Aussenborder geht es in etwa 1 Std. vom Sandstrand des Dschungeldörfchens Misahuallí (optionales Mittagessen) flussabwärts zur Liana Jungle Lodge (**) am dichtbewachsen Ufer des Seitenflüßchens Río Arajuno. Am NM Rundgang durch die „offene“ Tierauffangstation AmaZOOnico Viele der einst verwundeten oder gefangenen Tiere wollen oder können nicht mehr ausgewildert werden. Sie bleiben für immer im Umfeld der Lodge und des AmaZOOnico. So ist es nicht verwunderlich ein süsses Tamarinden-, Totenkopf- oder Zwergseidenäffchen auf der privaten Hängemattenterasse oder im „offenen Speisesaal“ zwischen Baumstammbänken, Baumstumpfstühlen, Baumrindenbarhockern und Brettwurzeltresen herumturnen zu sehen. Die gänzlich aus Naturmaterialien konstruierte jedoch ausreichend komfortable Lodge, besteht aus DZ-Cabañas mit Privatbädern, Verandas und luftigen Moskitonetzfenstern. Dschungeltiere kommen tagsüber zu Besuch. Nachts gibt es dafür keinen elektrischen Strom, nur romantisches Kerzenlicht. Die idyllisch versteckte Anlage mit üppiger tropischer Bepflanzung liegt direkt über dem Río Arajuno in einem privat geschützten Primär-Regenwaldgebiet (schweizerische Stiftung Selva Viva). Kurze aufregende Nachtwanderung. Eingeschlafen wird mit dem Dschungel Symphonieorchester. F+, A+

 

 

 
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