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Ecuador & Galapagos geführt - Bergtukane & Blaufußtölpel

Ecuador & Galapagos geführt - Bergtukane & Blaufußtölpel

Unser Aktiv-Erlebnis für Komfortbewusste, 18 Tage Ecuador & Galapagos

  • 6 Wanderpfade von je 2 bis 4 Std. in den Anden, im Wolkenwald und auf Isabela/Galapagos
  • 3 Radtouren von 1,5 bis, 2 Stunden und bis zu 6 aufregende Schnorchel-Trips
  • Eine Melange aus Kreuzfahrt und Island Hopping im Galapagos Archipel
  • Kultige Citytouren von und für Insider in Quito
  • Cuenca und Guayaquil

Sie genießen

  • Private deutschsprachige Reiseleitung - im Galapagos Archipel englisch
  • Ein eigenes Fahrzeug während der Festlandreise
  • Persönliche Betreuung rund um die Uhr

Sie erleben

  • Bezaubernde Landschaften, aktive Vulkane, fantastische Flora & Fauna, philanthropische Spontanität
  • Ein Potpourri aus niveauvollem Sightseeing, Fahren, Wandern, Radeln, Schnorcheln und Segeln
  • Die kulinarischen Gaumenfreuden aller Landesregionen

Sie schlafen

  • In Genre-, Boutique- und Signiture Hotels, und in einer charmanten Nebelwald-Lodge
  • In alten Anden-Haciendas an der Avenida der Vulkane
  • An Bord eines Designer-Katamarans

Reisestart donnerstags - ab zwei Teilnehmer!

01. Tag - Do: Willkommen am Äquator!
02. Tag - Fr: Die freundlichsten Indianer der Welt
03. Tag - Sa: Vom Hochland in die Wolkenwälder
04. Tag - So: Exotische Vögel und üppigste Flora
05. Tag - Mo: Auf der Kolibri-Route zum Weltkulturerbe Quito
06. Tag - Di: Auf der Vulkan-Route in den Cotopaxi
07. Tag - Mi: Chimborazo, Vicuñas und eine himmlische Talfahrt
08. Tag - Do: Guamote Markt und Eisenbahnfahrt an der Teufelsnase
09. Tag - Fr: Cuenca, ein Weltkulturerbe mit Provinzcharme
10. Tag - Sa: El Cajas, ein Nationalpark voller Schachteln
11. Tag - So: Guayaquil, tropische Metamorphose mit Freibeuterflair
12. Tag - Mo: Galapagos Crucero / North Seymour
13. Tag - Di: Galapagos Crucero / Genovesa
14. Tag - Mi: Galapagos Crucero / Bartolomé, Sullivan Bay und Chinese Hat
15. Tag - Do: Galapagos Island Hopping / Riesenschildkröten im El Chato Reservat
16. Tag - Fr: Galapagos Island Hopping / Schnorchel-Paradies Los Tuneles
17. Tag - Sa: Galapagos Island Hopping / Vulkan Sierra Negra
18. Tag - So: Flug aufs Festland und Heimflug

Inbegriffen Frühstück F+, Mittagessen M+, Box Lunch Picknick BL+, Abendessen A+

Preise und Serviceleistungen sind am Ende des detaillierten Programmes aufgeführt

1. Tag / Donnerstag: Willkommen am Äquator - Jetlag in der Hacienda

Ankunft am Flughafen Tababela von Quito 38km außerhalb der Stadt (2.400m). Transfer über die Äquatorlinie - mit Äquatortaufe - zur kolonialen Kloster-Hacienda Cusín (www.haciendacusin.com) auf 2.500m nahe dem Lago San Pablo. Nach dem Transatlantikflug ist der Jetlag in den verwunschenen Gärten des 400 Jahre alten Landgutes verträglicher als im hektischen Quito (2.800m) und die etwas geringere Höhe über dem Meeresspiegel erlaubt zudem eine bessere Akklimatisation. Dreigängiges Abendmenü und Übernachtung in einer Garden Cottage. Reine Fahrzeit ca. 1,5 Std., A+.

2. Tag / Freitag: Die freundlichsten Indianer der Welt - Dorfleben und Panorama-Wanderung

Aussichtsreiche Fahrt abseits der Touristenpfade über das indianische Stickereidorf Zuleta ins idyllische Bergdörfchen Pukyu Pamba (2800m) an den nördlichen Flanken des 4600m hohen Imbabura: Mosaikfelder, Adobe-Häuser und Trachten tragende Bauern und Bäuerinnen der regionalen Ethnie Kichwa-Karanki. Wir erhalten unverfälschte Einblicke in ihren Alltag und ihre „Cosmovisión“ von Pachamama, einem erfüllten Leben im Einklang mit Mutter Erde. Andine Interpretation des Aussaat- und Erntekalenders. Einführung in die indigene Medizinpflanzen und traditionelle Ackerpflüge mit Ochsengespann. Für Höhenunempfindliche folgt nach holprig-steiler Anfahrt eine hin- und zurück ca. 2,5-stündige Wanderung zur Lagune Cubilche von ca. 3.500m auf 3.788m, und mit tollem Panorama der nördlichen Avenida der Vulkane. Mittagsmahl bei unseren Gastgebern – z.B. frittiertes Meerschweinchen mit Erdäpfeln und Mote-Mais. Der verbleibende NM in den Gärten der Hacienda Cusín steht zur freien Verfügung. Eine Siesta bietet sich an. Abendessen und Übernachtung in Garden Cottage (2). Reine Fahrzeit bis 3 Std., Wanderung (1) ca. 2,5 Std., F+, M+, A+.

3. Tag / Samstag: Otavalo Markt, Cuicocha Lagune, Valle de Intag und Wolkenwälder

Früh am VM Besuch des größten indigenen Marktes von Ecuador in Otavalo: Wandteppiche, Ponchos, Panamahüte, Hängematten, Schmuck etc. Die Otavaleños haben mit ihrer Webkunst ein kleines Wirtschaftswunder vollbracht ohne dabei alten Traditionen untreu zu werden. Danach Panorama-Stopp an den Steilufern der 3.070m hohen Cuicocha Kraterlagune: andine Flora & Fauna, wunderbare Sicht auf die Lagune und die nördliche Avenida der Vulkane. Weiterfahrt auf einer meist geschotterten Piste hinunter ins subtropische Valle de Intag (1300-1900m), in eine vor Biodiversität strotzende, bislang selten besuchte Wolkenwaldregion zu Füßen der westlichen Andenkordillere, gespickt mit schroffen Kämmen und wilden Quellflüssen, Kaffee- und Fruchtplantagen, urigen Weilern und einsamen Fincas. Badestopp an den Thermalquellen von Nangulví. Auf tropisch warmen 800 Höhenmetern überqueren wir den Río Guayllabamba, der tiefste Punkt auf abenteuerlicher Fahrt. Besuch der präkolumbischen Zeremonienbäder Tulipe. Erst am späten NM erreichen wir die Bellavista Lodge (www.bellavistacloudforest.com), ein im Wald gelegener Hotspot farbenprächtiger Vögel: Kolibris, Tukane, Trogone, Tangaren, Trappisten, Tyrannen, Häher, Spechte, Laubsänger u.v.a. Wolkenschwaden durchkämmen die von Moosen, Lianen und Bromelien umrankten Baumwipfel der dicht bewaldeten Höhenrücken. Abendessen im Bambusdom und Übernachtung in einem Mountain View Superior Zimmer. Reine Fahrzeit bis 6 Std., F+, BL+, A+.

4. Tag / Sonntag: Exotische Vögel und üppigste Flora - Naturreservate La Paz und Bellavista

Aufstehen um 4 Uhr 30! Ziel ist die Morgenstunde in einem Urwald voller Vögel in der Reserva La Paz, in ca. 40 Minuten über eine kurvenreiche Piste zu erreichen. Im getarnten Unterstand beobachten wir brillantrote Andenfelsenhähnen, erfreuen uns aus allernächster Nähe an Bergtukanen und Andenfasanen, und begegnen über den Waldboden durchs Gehölz hüpfenden, vom Aussterben bedrohten Riesenameisenpitas. Box-Lunch für die Birdwatching Tour und regionales Bauernfrühstück in einer Finca im Anschluß. Gegen Mittag sind wir wieder in der Bellavista Lodge (2). Der NM steht zur freien Verfügung. Eine Siesta ist angesagt. Verschlungene Wald- und Vogelpfade erlauben zudem eine Erkundung mit ihrem Reiseleiter. Reine Fahrzeit ca. 1,5 Std, Wanderung (2) 1,5 bis 2 Std., BL+, F+, M+, A+.

Von Alaska bis Feuerland gibt es etwa 320 Kolibriarten. Ecuador weist mit 132 Arten die größte Vielfalt auf. Neben rasanten Luftsprüngen und vertikalen Hubschrauberstarts können Kolibris als einzige Vögel auch rückwärts fliegen. Dabei schlagen ihre Flügel bis zu 80 Mal pro Sekunde. Das einzige was sie nie tun, ist auf dem Boden landen. Die kleinsten Arten wiegen kaum zwei Gramm und ihr Herz schlägt bis zu 1.200 Mal pro Minute. Ihre schillernden Farben werden nicht durch Pigmentierung sondern durch die Struktur der Federn ausgelöst. Darum erreichen sie ihre volle Farbenpracht nur bei ganz bestimmtem Licht. Ein einzelner Kolibri fliegt täglich bis zu 1.000 Blüten an umso genügend Nektar sprich Kalorien aufzunehmen. Kolibris saugen dabei ein Vielfaches an ihrem Körpergewicht auf. Wenn der Mensch dies auch täte, bräuchte er im täglichen Vergleich etwa 150 Kilo Nahrung bzw. mindestens 1.000 bis zum Rand gefüllte Bierkrüge.

5. Tag / Montag: Auf der Kolibri-Route zum Weltkulturerbe Quito

Fahrt über die verkehrsfreie, sich an den dampfenden Höhenkämmen des Wolkenwaldes hinauf schraubenden Ruta del Quinde, und über das Andendorf Nono nach Quito. Die Landeshauptstadt wurde 1978 von der UNESCO zum ersten Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Eincheck ins Hotel Quito (www.hotelquito.com). Das einzige Art Deco Hotel der Stadt liegt aussichtsreich auf der östlichen Kante des Quito-Hochtales, direkt über dem kolonialen Künstler- und Bohemeviertel Guápulo und nahe dem Restaurantviertel La Floresta. Mittagessen a la Carta (nach Wunsch von der Speisekarte) in einem ausgesuchten Lokal. Am NM unternehmen wir bei einem ausgiebigen Spaziergang Quito Colonial unter die Lupe: hispanische Plazas, romantische Patios, Legenden von rettenden Jungfrauen und rächenden Engeln, und so prunkvolle Kirchenpaläste wie die Iglesia Compañia de Jesus, der beeinduckendste Gottestempel auf dem amerikanischen Kontinent. Besuch des überschaubaren Museums Casa del Alabado mit den repräsentativsten präkolumbischen Exponaten des Landes. Abendessen auf eigene Faust – wir geben die Tipps! Reine Fahrzeit ca. 4 Std., F+, M+.

6. Tag / Dienstag: Auf der Vulkan-Route in den Cotopaxi Nationalpark

Am VM Fahrt über die uralte Humboldt'sche Ruta de los Volcanes zum Cotopaxi Nationalpark. Das holprige Sträßchen bietet dem Betrachter im Gegensatz zur üblichen Panamericana-Zufahrt eine unverfälschtere Szenerie. Links und rechts der vom Pita Canyon mit seinen Wasserfällen durchschnittenen Hochgebirgslandschaft, zeigen sich mehrere 4000er und 5.000er Gipfel. Auf ruppiger Piste geht es durch das wenig benutzte Nordportal in den Cotopaxi Nationalpark. Wildpferde und Alpakas grasen auf der windgepeitschten Schwemmlandebene zu Füssen des höchsten aktiven freistehenden Vulkankegels der Erde (5.897m). Aus dem Quichua übersetzt bedeutet Cotopaxi “Sanfter Nacken des Mondes”. Von der Limpiopungo Lagune auf 3.850m folgt ein sanfter 10km langer Fahrrad-Downhill zu den Inka-Ruinen von Pucará de Salitre am Qhapaq Ñan (Inka-Trail) im Valle Vicioso, ein magischer Spot im abgelegenen Hinterland des Nationalparks, sonst nur per Jeep erreichbar. Mit etwas Glück begegnen wir flugfaulen Karakaras und dem Andenfuchs. Die Strecke führt meist bergab, beinhaltet keine besonderen Schwierigkeiten und ist auch für Anfänger geeignet. Knie- und Ellbogenschutz, Handschuhe und Helm werden gestellt. Ein professioneller Bike-Instrukteur wird uns begleiten. Ein starker Jeep bringt die Teilnehmer (und die Räder) im Anschluss wieder Lagune. Picknick unter freiem Himmel. Am NM ca. zweistündige Wanderung an die Flanken des gezackten Rumiñahui (4.700m), mit tollem Cotopaxi-Panorama! Wir verlassen den Nationalpark über das Südportal. Abendmenü und Übernachtung in der republikanischen Hacienda Hato Verde (www.haciendahatoverde.com). Reine Fahrzeit ca. 3 Std. 45 Min., Wanderung (3) 2 Std., Radtour (1) 1,5 Std., F+, BL+, A+.

Der 1769 in Berlin geborene blaublütige Geograph und Pflanzenkundler Alexander von Humboldt gilt als der „Wiederentdecker Amerikas“. Er gelangte Anfang Januar 1802 nach Ecuador und begann zuerst die innerandine Region zu erkunden, die er begeistert „Avenida der Vulkane“ nannte. Es wäre dem leidenschaftlichen Naturliebhaber fast die Erstbesteigung des Chimborazo gelungen, damals als höchster Berg der Erde betrachtet. Im Golf von Guayaquil fand er seine Messwerte über kalte und warme Meeresströme bestätigt (Humboldt-Strom) und schrieb auch die ersten Kapitel über die „Geographie der Gewächse“, in denen er den direkten Zusammenhang von mannigfaltigen Vegetationszonen auf ihren unterschiedlichen Höhenlagen erörtert: Die feuchtheiße Tieflandzone, die gemäßigte Zentralzone und die kalte Hochlandzone. Diese weisen entgegengesetzte, jedoch voneinander abhängige Ökosysteme auf, die selbst innerhalb dieser Hauptzonen variieren und so ein kompliziertes ökologisches Gleichgewicht schaffen. Inspiriert durch den abrupten Übergang vom Meer bis hin zum Gipfel des Chimborazo, schuf Humboldt damit die Grundlagen für die moderne Pflanzenkunde.

7. Tag / Mittwoch: Chimborazo, Vicuñas und eine himmlische Talfahrt

Fahrt entlang der Avenida der Vulkane in Richtung Süden an die vereisten Westflanken des Chimborazo. Der mit 6.268m höchste Gletscherriese im tropischen Amerika wurde aufgrund der Erdkugelwölbung im Äquatorbereich lange Zeit für den höchsten Gipfel der Erde gehalten. Wir besuchen die höchst gelegene Schule Ecuadors in einem indigenen Dörfchen auf über 4.000 Höhenmeter. Wanderung vom indigenen Dorf Pulinguí (3840m) in einen Papierbaumwald (Bosque Polylepis) auf 4200m. Der Pfad offeriert tolle Bergblicke, führt durch einsamen Páramo und Herden wilder Vicuñas, den elegantesten unter den vier Lama-Arten. Mit etwas Glück begegnen wir dem violettköpfigen Chimborazo-Andenkolibri (Estrella bzw. Hillstar). Box-Lunch Picknick. Am NM folgt ein atemraubender Fahrrad-Downhill von der Carrel-Schutzhütte auf 4.800m hinunter in die Avenida der Vulkane (1,5 - 2 Std.). Die Strecke führt stetig bergab, beinhaltet keinerlei Schwierigkeiten und ist auch für Anfänger sehr gut geeignet. Knie- und Ellbogenschutz, Handschuhe und Helm werden gestellt. Ein professioneller Bike-Instrukteur begleitet uns. Am späten NM Ankunft in Riobamba. Übernachtung in einem fußgängerfreundlichen Hotel in der Altstadt. Abendessen auf eigene Faust – wir haben die Tipps! Reine Fahrzeit ca. 3,5 Std., Wanderung (4) 3-4 Std., Radtour (2) ca. 1 Std. 45 Min., F+, BL+.

1802 erreichte Alexander von Humboldt eine Höhe von knapp 6.000m. Er machte erst kehrt, nachdem ihn Schwindelanfälle befielen und er heftig aus der Nase zu bluten begann. Er hielt für die folgenden 80 Jahre den Höhenweltrekord. Nur von den Inkas weiß man, dass sie einst in Peru auch in derartige Höhen gelangten um einen Menschen ihrem Gott zu opfern. Der erste weiße Gipfelstürmer des Chimborazo verfügte auch wie sie weder über Schalenstiefel noch Goretex-Handschuhe. Als er fast 90-jährig für ein letztes Bildnis in seiner Heimatstadt Berlin posierte, bestand er darauf, dass der schneebedeckte Chimborazo als Hintergrund gemalt würde.

8. Tag / Donnerstag: Guamote Markt und Eisenbahnfahrt an der Teufelsnase

Über das koloniale Kirchlein La Balbanera, dem ältesten in Ecuador, und die Colta Lagune im Herzen des indianischen Bergbauernlandes, erreichen wir den attraktivsten indigenen Anden-Markt Ecuadors in Guamote, ein Foto-Highlight mit Tausenden von Menschen unter Filzhüten und dunkelroten Ponchos, mit Eseln, Lamas, Ziegen, Schafen, riesigen Woll- und niedlichen Meerschweinchen, teils skurrilen Gebrauchsartikeln, von Macheten über selbstgebasteltem Zahnersatz bis hin zu Schuhen aus Autoreifen. Fahrt nach Süden ins Hochbecken von Tiocajas, wo vor 500 Jahren schwere Kämpfe zwischen den nach Norden vorstoßenden Inkas und den ansässigen Puruhaes stattfanden. Nur eine Generation später versuchte dann hier ein siegesgewohnter Rumiñahui, Atahualpas „General“, vergeblich den spanischen Eroberer Benalcázar aufzuhalten. Eisenbahnfahrt von Alausí um 11 Uhr. Im Zickzack geht es die berüchtigte Teufelsnase hinab und wieder hinauf. Weiterfahrt auf der Panamericana nach Cuenca, wo wir erst mit Einbruch der Dunkelheit eintreffen. Übernachtung in einem unter Denkmalschutz stehenden, fußgängerfreundlichen Hotel inmitten der Altstadt, seit 1999 Teil des Weltkulturerbes. Abendessen auf eigene Faust – Ihr Reiseleiter hat die guten Tipps! Reine Fahrzeit auf der „Pana“ ca. 5 Std., Eisenbahnfahrt ca. 2,5 Std., F+, BL+.

Für die ecuadorianische Geschichtsschreibung stellt die Teufelsnase ein Epoche prägendes architektonisches Meisterwerk dar, ein konfliktreiches Symbol zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Feudalismus und Fortschrittsglauben, Religion und Kakao, Hochland und Küste. Für den Staatspräsidenten Eloy Alfaro wurde 1908 der Traum von der Verbindung Costa-Sierra Wirklichkeit. Aber gerade dieser Streckenabschnitt wurde auch zum Alptraum. Bei Sprengungen kamen viele Gleisbauer ums Leben. Wie beim zeitgleichen Bau des Panamakanals stammten die meisten von ihnen aus der Karibik. Eloy Alfaro verbrachte viele Jahre in Panamá im Exil. Er wurde Augenzeuge des französischen Kanal-Desasters als auch einer sich anbahnenden amerikanischen Kanaleröffnung. Alfaro erlebte noch die Vollendung seiner transecuadorianischen Eisenbahn, wurde jedoch zwei Jahre vor der Kanalfertigstellung 1912 in Quito ermordet.

9. Tag / Freitag: Cuenca, ein Weltkulturerbe mit Provinzcharme

Am VM ausgiebiger Rundgang durch die republikanisch-koloniale Altstadt: Plätze, Märkte, Blumen, Kirchen, Klöster, Kunst, Kitsch und das schöne Viertel El Barranco am Ufer des Rio Tomebamba. Besuch der beiden Kathedralen, des Panamahut-Museums und des subkulturellen „Café Prohibído de Arte Extremo“. Regionaltypisches Mittagessen in einem ausgesuchten Lokal der Altstadt. Der NM in Cuenca steht zur freien Verfügung. Ihr Reiseleiter steht Ihnen mit Tipps für Museen, Läden als auch z.B. bei einer Fahrt mit der neuen Straßenbahn beiseite. Gleiche Unterkunft (2). Keine Fahrzeiten, F+, M+.

10. Tag / Samstag: El Cajas, ein Nationalpark voller Schachteln

Der Nationalpark El Cajas ist ein schroff verschachteltes, von rund 200 Lagunen gespeistes Hochland-Feuchtbiotop. Die „Lagunenschachteln“ sind alle miteinander verbunden und füllen sich ähnlich einem Paternostersystem mit Regenwasser. Je nach Lust und Laune stehen verschiedene Wanderpfade von bis zu vier Stunden Dauer zur Wahl, z.B. der antike Ingañan, der Weg der Inkas und der Cañari, verschlungene Pfade an einsame Lagunen und durch verwunschenen, von Flechten, Moosen und Bromelien umrankten Papierbaumwald (Bosque Polylepis), oder im Bereich der Lagune Llaviucu (3100m), dem besten Spot zur Vogelbeobachtung im Nationalpark: Bergtukane, Andenfasane, Maskentrogone, Tangaren, türkisfarbige Elstern und ein gutes Dutzend Kolibri-Arten wie das Purpurkehl-Glanzschwänzchen. Picknick in der Natur oder Mittagessen in einem Landgasthaus. Am NM Fahrt hinunter zur Küstenebene. Wie im Lift gelangen wir in die Wärme der Tropen. Bald prägen Kakao-, Kaffee-, Zuckerrohr- und Bananenplantagen das Bild. Hier wächst alles was man in die Erde steckt. Besuch einer produzierenden Kakao-Finca. Mit Einbruch der Dunkelheit überqueren wir die Doppelbrücke nach Guayaquil an der Mündung des Río Guayas, dem größten Wassereinzugssystem der amerikanischen Pazifikküste. Übernachtung im fußgängerfreundlichen Grand Hotel Guayaquil (www.grandhotelguayaquil.com), mit Kolibri-Pool-Garten und nur einen Block vom Leguan-Park. Abendessen nicht inbegriffen. Reine Fahrzeit 4,5 Std, Wanderung (5) 2,5 bis 4 Std., F+, BL/M+.

11. Tag / Sonntag: Guayaquil, tropische Metamorphose mit Freibeuter-Flair

Am VM Bonbon-Besuch auf dem historischen Friedhof. Er gilt als schönster Amerikas! Marmormausoleen und Heerscharen trauernder Engeln stehen zwischen Orangen-, Mango-, Guaven-, Lorbeer- und Brotfruchtbäumen, streunenden Katzen und steil in den Hang gesteckten Kreuzen – ein exotisches Highlight an einem Ort, wo sich das Leben mit der Ewigkeit verbündet. Danach Rundgang durch die Innenstadt mit Leguanpark und Kathedrale, entlang der Uferpromenade Malecón 2000 und ins aussichtsstarke Gründerviertel Las Peñas mit seiner gepflasterten Künstler- und Lammellenfenstergasse Numa Pompillo Llona. Hier lebt der karibische Charme der „Perle des Pazifik“ auf! Maritimes Mittagessen a la Carta in einem ausgesuchten Lokal. Am NM kurze Radtour auf der autofreien Mangroveninsel Santay im Río Guayas. Am anderen Ufer sehen wir die Stadt aus der Schiffer-Perspektive. Grand Hotel Guayaquil (2). Reine Fahrzeit 1,5 Std., Radtour (3) ca. 1,5 Std., F+, M+.

12. bis 15. Tag / ab Montag: Arche Noah im Pazifik - Galapagos Kreuzfahrt

12. Tag / Montag: Am VM Flug von Guayaquil nach Baltra im Galapagos Archipel (ca. 1 Std. 20 Min.). Es folgen vier Tage / drei Nächte Crucero an Bord des Motorsegelkatamarans S/C Nemo I für bis zu 14 Passagiere in 7 Doppelkabinen (www.catamarannemo.com). Der laufruhige 25m-Kat ist eine kleine Ikone unter den Yachten des Inselreiches. Mittagessen bereits an Bord. Erster Besucherstandort am NM ist das flache Inselchen Seymour Norte: Fregattvögel brüten in Salzbüschen und Braune Pelikane, Blaufußtölpel, Lachmöwen und Landleguane geben sich ein Stelldichein. Endemische, sich nur auf Seymour auch an Land ernährende Meerechsen treiben ihr Unwesen. Schnorcheln mit Pirouetten schlagenden Seelöwen. Abendessen sowie Übernachtung an Bord in Ehebettkabine mit Privatbad (1). F+, M+, A+.

13. Tag / Dienstag: Im nordöstlichsten Winkel des Archipels liegt Genovesa mit zwei spektakulären Besucherstandorten: in der eingebrochenen, von Roten Mangroven und Korallenstaubstränden gesäumten, blaugrünen Kraterbucht Darwin Bay tummeln sich Bahama-Enten, Wellenläufer und Sturmtaucher. Hammerhaie ziehen mitunter ihre Kreise. Aufstieg über die steilen Prince Phillip’s Steps zu einem Palo Santo Wald und den Brutplätzen von Rotfuß- und Nazcatölpeln, rotschnäbeligen Tropikvögeln, Pracht- und Bindenfregattvögeln, Lava- und Gabelschwanzmöven. Alle Mahlzeiten und Übernachtung an Bord (2). F+, M+, A+.

14. Tag / Mittwoch: Grandioses Panorama vom Aussichtspunkt der außerplanetarisch anmutenden Vulkaninsel Bartolomé, dem Galapagos Top-Hotspot mit dem markanten Pinnacle Rock, der blaugrünen Sullivan Bay und den erkalteten Lavaströmen der Insel Santiago. Alles in allem ein vorsintflutliches Kunstwerk! Aufstieg zum Mirador und toller Schnorcheltrip. Am NM steht mit dem scheinbar auf dem Wasser schwimmenden Chinese Hat einer der exotischsten jedoch seltener angesteuerten Besucherstandorte auf dem Programm. Genau gegenüber der mit Kakteen und Vulkankegeln gespickten Insel Santiago wirkt das nur 700m lange und 450m breite Eiland fast zu unwirklich, als dass man es mit Worten beschreiben könnte. Nach einer Nasslandung an einem puderweißen Sandstrand führt ein Pfad durch die phantasmagorische Landschaft bis hin zum offenen Ozean. Am NM ist der Spaziergang besonders schön, wenn die satten Strahlen des Lichts in die aufschäumenden Wellenbrecher eintauchen und sich Hunderte von Meerechsen eine erfrischende Dusche auf den Klippen gönnen. Alle Mahlzeiten und Übernachtung an Bord (3). F+, M+, A+.

Es gibt kaum einen Ort auf dieser Welt, wo sich Tiere leichter in freier Wildbahn beobachten lassen als im Galapagos Archipel. Trotz jahrhundertelanger Schlächtereien durch Piraten, Walfänger, Pelzjäger und Kolonisten zeigen die Tiere keinerlei Scheu. Um nicht auf deren Nistplätze oder die Tiere selbst zu treten, dürfen Besucher nur auf vorgeschriebenen Pfaden in Gruppen von bis zu 16 Teilnehmern wandern. Das begehrte Motiv sitzt früher oder später sowieso direkt am Wegrand vor der Linse. Die beste Zeit, um die Tiere zu beobachten, ist am frühen Morgen und späten Nachmittag. In der Mittagshitze tauchen die Meerechsen oft den Ozeangrund ab und auch die Seevögel haben besseres zu tun als für die Kameras zu posieren. Auf jeder Insel bekommt der Besucher Seelöwen, Meerechsen, Klippenkrabben, Lavaechsen und Darwinfinken zu sehen. Auf den meisten Inseln finden sich Blaufußtölpel, Tropikvögel, Pelikane, Gabelschwanzmöwen, Spottdrosseln und Galapagos Bussarde. Auf vielen Inseln sind Nazca-Tölpel, Fregattvögel, Seeschwalben und Lavamöwen. Auf nur wenigen Inseln begegnet man Riesenschildkröten, Landleguanen, Flugunfähigen Kormoranen, Pinguinen und Rotfußtölpeln. Allerbester Birder Spot ist die abgelegene Insel Genovesa im Nordosten des Archipels.

15. bis 18. Tag / ab Donnerstag: Arche Noah im Pazifik - Galapagos Island Hopping

15. Tag / Donnerstag: Letzter Besucherstandort am VM ist im Rahmen der Nemo-Kreuzfahrt das Riesenschildkrötenreservat El Chato im subtropischen Hochland der Insel Santa Cruz. Anders als in der Charles Darwin Station können die vorsintflutlichen Tiere hier in freier Wildbahn beobachtet werden, wie sie in ihren Schlammtümpeln suhlen oder ihre langen Hälse nach frischem Laub recken. Um 14 Uhr ca. zweistündige Speedboot-Fahrt von Puerto Ayora nach Puerto Villamil auf der westlichen Insel Isabela. Der Fischerort beheimatet mit 2.000 Personen fast alle Inselbewohner, teils Nachkömmlinge des ehemaligen Gefangenenlagers “Alemania. Mit 4.500 qkm nimmt Isabela mehr als die Hälfte der Galapagos Landfläche ein. Übernachtung in einem Meerblickzimmer der Casa de Marita, unter raschelnden Palmen am Sandstrand (www.galapagosisabela.com). Genau der richtige Ort um die Seele baumeln zu lassen und der schnöden Welt den Rücken zu kehren, am besten mit einem Sundowner in der Hängematte! F+.

16. Tag / Freitag: Am VM spektakulärer Boots- und Schnorcheltrip zu Los Tuneles. In der glasklaren Mangrovenbucht können zwischen tunnelartigen Lavabrücken Meerechsen, Meeresschildkröten, Rochen und andere Meerestiere aus allernächster Nähe beobachtet werden. Am Zugang zur Bucht – knapp 1 Std. Bootsfahrt von Puerto Villamil - „surfen“ die Seelöwen in den Wellenbrechern. Das kleine Eden submariner Lavalandschaften ist das Isabela-Highlight! Der NM in Puerto Villamil steht zur freien Verfügung. Der kilometerlange Sandstrand und urige Essenslokale liegen in Fußnähe. Optional sei am NM auf eigene Faust ein Ausflug zu Fuß oder per Mietfahrrad empfohlen, zur Riesenschildkrötenaufzuchtstation, in die Wetlands mit Mangroven, zu Flamingo-Lagunen, zum Aussichtspunkt Mirador und von Meerechsen bewohnten Lavatunnels. Die verkehrsfreie Straße führt auch zur Tränenmauer, mit 8m hohem/80m langem Wall aus rauen Basaltbrocken, von den barfüßig aneinander Geketteten der Strafkolonie „Alemania“ errichtet, welche 1959 in die Luft gesprengt wurde. Casa de Marita (2). F+.

17. Tag / Samstag: Mehrstündige Wanderung (6) auf dem Kraterrand des 1.400m hohen Sierra Negra, mit 10 km Durchmesser einer der größten aktiven Vulkankrater unseres Planeten. Abstieg durch die Lavafelder zum dampfenden Seitenkrater Volcán Chico. Fantastisches Insel- und Ozeanpanorama! Der NM in Puerto Villamil zur freien Verfügung. Casa de Marita (3), F+, BL+.

Zurück aufs Festland: Heimflug

18. Tag / Sonntag: Um 6 Uhr 15 Speedboot-Fahrt nach Puerto Ayora auf Santa Cruz und Transfer nach Baltra. Gegen Mittag Flug nach Guayaquil. Am frühen Abend Flug nach Europa. F+, M+ (im Flieger).

Folgende Serviceleistungen sind inbegriffen: alle Übernachtungen in ausgesuchten Doppel-zimmern in Hotels, Haciendas, Lodge bzw. bestmögliche Doppelkabine an Bord des S/C Nemo I; alle Frühstücke ab Tag 2 (Büffet-Style, Americano, Criollo, Tropical); Mittagessen a la Carta, als Menü, Büffet oder Picknick an den Tagen 2,3,4,5,6,7,8,9,10,11,12,13,14,17,18* (Tag 18* Menü im Flieger); Abendessen a la Carta oder als Menü an den Tagen 1,2,3,4,6,12,13,14; Tafel- oder Mineralwasser, Saft oder Softdrink zu allen inbegriffenen Hauptmahlzeiten; alle privaten Transporte auf dem Festland im komfortablen Fahrzeug (4x2 oder 4x4) mit lizensiertem, einheimischem deutschsprachigem Reiseleiterfahrer (ab 4 Teilnehmer mit Van und zusätzlichem Fahrer); alle Transfers; Eisenbahnfahrt Teufelsnase; Galapagos Crucero an Bord der Nemo I, Bootsfahrten und Inseltouren; Flüge Guayaquil – Baltra/Baltra – Guayaquil inkl. Flughafenassistenz; vom Nationalpark autorisierter englischsprachiger Naturführer während der Kreuzfahrt und der Isabela-Ausflüge; alle Ausflüge, Aktivitäten und Wanderungen wie im Programm als inbegriffen erwähnt und beschrieben; alle Eintrittsgebühren im Rahmen des Programmes für Sehenswürdigkeiten, Nationalparks und Naturreservate (außer Galapagosinseln); Schnorchel-Equipment ohne Wetsuit; eine Flasche ausgezeichneten Rot- oder Weißwein pro Teilnehmerpaar genau im richtigen Moment; Mehrwert- und Servicesteuern.

Nicht inbegriffene Serviceleistungen: interkontinentale Flüge nach und von Ecuador; Mittagessen an den Tagen 1,15,16; Abendessen an den Tagen 5,7,8,9,10,11,15,16,17,18; alkoholische und extra nicht-alkoholische Getränke; Nationalparkgebühr Galapagos und Galapagos Tourist Transit Card (zusammen $120, Stand 2017); Galapagos Isabela Hafentaxe $10; Trinkgelder und persönliche Ausgaben.

Gesamtpreis pro Person $5.890 (US-Dollar) ab 6 Teilnehmer, $6.375 ab 4 Teilnehmer, $6.980 bei nur 2 Teilnehmern in Doppelzimmer/Doppelkabine. Einzelzimmeraufschlag $990. Einzelkabinenaufschlag auf Anfrage!

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Adresse: Urb. Valle 1, Calle Eucalipto 23 A, Cumbaya - Quito - Ecuador — Telefon: +593 2 601 99 05 — Handy / WhatsApp: +593 998 954 457
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